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Molly in der Presse


Die BZ schreibt am 20.9.2005

BUMMS!
Da flog Molly durch die Luft

Da halfen auch die Airbags nicht: Hure Molly Luft. Ihre 160 Kilo haben sie gerettet

Dann landet der Astra auf dem Dach.

Molly kann sich selbst befreien."Ich habe Riesenglück gehabt,

bin dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen",

sagt sie zur BZ

Berlins berühmteste Hure hatte einen schweren Verkehrsunfall
Von BIRGIT BÜRKNER

Sonntagmorgen, 3 Uhr. Molly ist in ihrem blauen Opel Astra - Kombi unterwegs von einer Party in Mahlsdorf zu ihrer Kreuzberger Wohnung. Nicht angeschnallt.

"Ich war todmüde, hatte anderthalb Flaschen Sekt intus. Dazu kam noch die benebelnde Wirkung der Schmerztabletten gegen meinen Bandscheibenvorfall. Ich habe die Wirkung falsch eingeschätzt", sagt sie. "Eigentlich wollte ich durch Friedrichshain fahren, ich weiß auch nicht, plötzlich war ich in Schöneweide."

Auf der Schnellerstraße passiert es. "Ich muß in einen Sekundenschlaf gefallen sein." Molly Luft verliert die Kontrolle über ihren Wagen. Der Astra überschlägt sich zweimal, knallt gegen einen dünnen Baum, der kippt. Das Fahrzeug schleudert weiter, demoliert zwei parkende Autos. "Ich dachte bloß noch, jetzt ist es aus."

Sie ist nicht verletzt, hat nur einen blauen Fleck auf dem Oberschenkel. "Meine Pfunde haben mich gerettet. Wäre ich dünner gewesen, dann wäre ich unangeschnallt wohl durchs Auto gesaust", sagt sie.

Erst vor drei Jahren hatte Molly einen schlimmen Verkehrsunfall. "Auch unter Alkoholeinfluß und noch mit Fahrerflucht. Ich mußte meinen Führerschein ein Jahr abgeben und 6000 Euro Strafe bezahlen."

Nichts daraus gelernt? "Doch, jetzt fahre ich nicht mehr betrunken Auto. Denn ein drittes Mal überlebe ich so etwas bestimmt nicht."


Molly geht es wieder besser! In Mollys Kneipe gab es die

CHARITÉ - PARTY

Es gab wieder 2 Stunden lang ab 18 Uhr Buffet und Bier gratis und Country - Live - Music.

Schade, ich hätte mich sehr gefreut! Vielleicht muß ich die nächste Party in der Charité machen!

Leider konnten (oder wollten) die eingeladenen Ärzte, Schwestern und Pfleger nicht kommen, sie hatten scheinbar zu viel zu tun (oder der Chef hat es verboten)!

Also, wenn ich nächstes Mal in die Charité muß, bringe ich Sekt für alle mit!


 

Die Bildzeitung schreibt am 5. 8. 2005

Huren - Legende Molly Luft hat schon 2 Kilo abgespeckt

Tapfere Molly Luft!

Eine Woche lag Deutschlands dickste Hure (61, 165 Kilo) in der Berliner Charité - Bandscheiben kaputt. Eine OP könnte helfen, aber dafür ist sie zu dick! (Bild berichtete) Jetzt will sie abnehmen. Die ersten beiden Kilo sind schon runter! Denn in der Klinik gab es nur Brot mit Magerquark, Brühe und Buttermilch für sie. "Mehr habe ich sowieso nicht runtergekriegt. Mindestens 50 Kilo leichter muß ich werden", so Molly. Doch wie will sie das schaffen? "Mit den Weight Watchers. Gleich heute melde ich mich an!" Das System: Jedes Nahrungsmittel hat einen Punktewert. Durch eine spezielle Berechnung wird analysiert, wieviele Punkte man essen darf, um gesund abzunehmen. Außerdem wichtig: Sport! Molly: "Ich gehe jetzt zweimal pro Woche schwimmen, das schont die Gelenke. Und wenn die Schmerzen weg sind, kann ich auch wieder mit meiner Schäferhündin Kessy Gassi gehen." kcs


Die Bildzeitung schreibt am 4. 8. 2005

Drama um Berlins berühmteste Hure! Molly Luft (61) hat eine kaputte Bandscheibe! Sie muß dringend operiert werden! Doch die Ärzte weigern sich - Molly ist viel zu schwer. Berlins dickstes Problem...Schon seit über einem Jahr lebt die 165 - Kilo - Lady mit starken Schmerzen. "Als die Opiate nicht mehr halfen, stieg ich auf Morphin um, um die Schmerzen zu betäuben", sagt Molly, die 30 Jahre lang einen eigenen Puff in Schöneberg leitete. Als sie sich kürzlich kaum noch bewegen konnte, geriet sie in Panik.

Molly: "Ich hatte Todesangst. Wollte nicht alleine in meiner Wohnung sterben, da habe ich mich selbst in die Charité eingewiesen." Die Ärzte behielten sie gleich dort. Doch operieren will sie dort niemand. Molly: "Weil ich so fett bin, würde mein Kreislauf eine OP gar nicht schaffen. Deshalb müssen 50 Kilo runter." Vorbei mit den tagelangen Freßorgien. "Manchmal habe ich eine Schwarzwälder Torte alleine gegessen, dazu Sahne pur getrunken. Mir hat es halt geschmeckt." Bis Weihnachten will sie mindestens 30 Pfund abnehmen. Die Neu - Kneipen - Chefin ("Molly" in der Blücherstraße): "Die Fresserei hat ein Ende. Jetzt trage ich Zelte, Konfektionsgröße 66." Ihr Ziel: Insgesamt mindestens 50 Kilo abnehmen.

Morgen wird Molly aus der Charité entlssen. Dann geht ihr Diät - und Sportprogramm los. Ihre Fans sollen nicht traurig sein. Molly: "Auch wenn die Männer die fette Molly geil fanden. Bald bin ich Dünni Luft." Text und Foto: Colmenares/Parwetz


Hier im Berliner Kurier vom 2. 8. 2005

Berlin - Furchtbare Schmerzen quälen Berlins berühmteste Ex - Hure: Molly Luft liegt seit Tagen in der Charité, kann kaum laufen. Nur die Hammer - Droge Morphium kann ihr helfen.
"Schuld sind meine Bandscheiben", erzählt die 61 - jährige Ex - Puffmutter, die seit dem Ausstieg aus dem Sex - Geschäft (Motto: "Immer schön geil bleiben") eine Kneipe in Kreuzberg betreibt. "Wochenlang schleppte ich mich durch meine Wohnung. Dann war es so schlimm, dass ich in die Charité fuhr. Aber operieren können mich die Ärzte nicht, weil ich zu dick bin." 145 Kilo bringt Molly auf die Waage. Aber weil sie vom Morphium (Tabletten morgens und abends) weg will, bleibt nur ein Ausweg: 50 Kilo müssen weg!
"Ich habe immer gut gelebt, alles gegessen, was schmeckt und dick macht. Ich konnte einen halben Liter Sahne auf einmal trinken." Schluss damit! Gesund Essen, Schwimmen, Rückentraining - "so will ich noch 30 Jahre ohne Schmerzen leben."
Frau Luft, haben die Rückenbeschwerden vielleicht mit ihrem Sex - Job zu tun? "Nein, bestimmt nicht. Ich bin einfach zu schwer. Und dann hatte ich viel Ärger mit den Mädchen im Puff. Die wollten nicht arbeiten, kamen zu oft spät. Auch seelische Qualen gehen aufs Kreuz!"
Ex-Hure Molly Luft muss abnehmen, um operiert werden zu können. Sie liegt in einem Vier - Bett - Zimmer. Foto: Kaufhold


Das ist das Bild des Tages 4. 10. 2004

Gezeigt im U - Bahn -TV und in der Berliner Morgenpost am 10. 10. 2004


Hier in der BZ vom 25. 9. 2004

Neue Kneipe in Kreuzberg: Molly Luft wird jetzt ganz brav!
Kreuzberg - Von der Bordellchefin zur Kneipewirtin. Berlins berühmteste Hure wechselt das Gewerbe: Molly Luft übernimmt die Eckkneipe "Bully" in der Blücherstraße und will daraus das "Molly" machen. "Mitte November wird die Eröffnungsparty steigen", verspricht Molly Luft. Vorher wird renoviert: Die Toiletten werden erneuert, Wände, Türen und Heizkörper bekommen einen hellen Anstrich. "Die Gäste sollen was fürs Auge haben", grinst Molly. Dafür sorgt eigentlich schon ihre bloße Anwesenheit. "Ich werde schon mal oben ohne Bier zapfen." Die "Molly-Molle" soll 2,10 Euro kosten. Und ihr selbst gekochter "Molly - Kohlrübeneintopf" 3 oder 4 Euro. Und was wird aus dem Puff in Schöneberg? Den will sie verkaufen. Vier Interessenten habe ich bereits: "Ich will dafür 50 000 Euro. Der Höchstbietende bekommt meinen Laden. Einen ganz heißen Kandidaten hab' ich schon."

Aus der BZ von Tomas Kittan


Hier in der Bildzeitung vom 25. 9. 2004

Molly Luft (60) sagt: "Die Mädels gehen mir auf die Nerven! Die kommen und gehen, wann sie wollen und machen was sie wollen, nur nicht das, was sie sollen! Hauptsache, wenig arbeiten für viel Geld! Die armen Freier!"

"Zu verkaufen"--- das Schild klebt direkt neben der roten Lampe---Stiefel inclusive: auch das Domina-Equipment bleibt da. Bei Molly ist die Luft raus, Berlins dickste Hure (165 Kilo!) verkauft ihren Puff und macht ´ne Kneipe auf, statt Sex gibt es bei ihr dann allerhöchstens noch Sekt.
Und was wird aus Molly? Nie mehr "Schnellverkehr" für 20 Euro? Nie mehr "Bonus - Sex beim 10. Mal"? Nie mehr "Fußerotik", "Luftsprudelbad" und "Liebesschaukel"?
"Nee", sagt Molly, "da läuft nix mehr."

Mollys Folterkammer: ab 50 Euro lassen ihre Mädels hier die Peitschen knallen
Molly Luft (60) sagt: "Ich hab´die Schnauze voll vom Puff. Nichts gegen die Freier, aber die Mädels gehen mir auf die Nerven!"
Jetzt sucht sie einen Nachmieter für ihr Etablissement in der Bamberger Str. (Schöneberg). Vier Zimmer, Fessel, Bad, Dominastudio, Arztzimmer und Kartei mit 4000 Stammkunden, 162 Quadratmeter voller Plüsch und breiter Polsterliegen. "Der Teppichboden ist ganz neu verlegt, " sagt Molly. Auch die 4 bis 5 Huren, die bisher bei Molly arbeiten, werden bleiben. Im Schnitt kommen an die 20 Freier pro Tag. "Der Neue braucht sich also nur noch hinter die Kasse zu setzen."
Für 50.000 Euro kann der Nachfolger einsteigen, die Monatsmiete kostet noch mal 3200 Euro. "Dafür läuft der Gewerbevertrag noch 4 Jahre - mit Option auf weitere 5 Jahre."
Am 15. November will sie ihre Kneipe, die heute noch "Bully", dann aber "Molly" heißt, in der Kreuzberger Blücherstraße eröffnen. "Ich wollte schon immer in die Gastronomie, sagt das schwere leichte Mädchen mit 30 Jahren Berufserfahrung. "Jetzt ist mein Traum in Erfüllung gegangen."
Kcs


Hier in der Süddeutschen Zeitung

Frau Luft sucht einen Nachfolger
VON MARCUS JAUER VOM 3. 10. 2004

Frau Luft hat eine Annonce aufgegeben. Sie sucht einen Nachmieter für ihre Wohnung. Fünf Zimmer, ruhig, aber zentral gelegen, es sind nur ein paar Minuten vom Kudamm aus. "Kommen Sie vorbei", sagt Frau Luft am Telefon, "ich bin immer da."
Die Wohnung liegt im ersten Stock eines schönen Altbaus, das Treppenhaus ist in hellem Marmor gehalten, ein roter Teppich spannt sich über die Stufen.
"Hallo Du", sagt die Frau, die in der Tür wartet, "zum ersten Mal hier?" Es stellt sich heraus, dass es sich um eine Assistentin handelt, die nichts von einer Besichtigung weiß. Moment, sagt sie, sie werde sich erkundigen.
Einen Moment steht man alleine im Gang. Die Wohnung scheint in einem guten Zustand zu sein, leicht überputzt, aber gemütlich, es hängen Bilder an den Wänden, auf einer Kommode stehen Figuren aus Plastik. Würde man die braune Rauhfasertapete weiß streichen, könnte alles sogar noch freundlicher wirken.
"Bring ihn erst einmal hinter", hört man Frau Luft aus einem der Zimmer rufen. "Ich ziehe mir nur schnell etwas an!" Frau Lufts Assistentin führt einen in ein Zimmer, in dem ein Bett steht, über welchem ein Spiegel angebracht ist. Ein Ledersessel steht daneben, und die Assistentin bittet, darin Platz zu nehmen.
"Mach´ihm doch das Video an", ruft Frau Luft laut über den Gang.
Die Assistentin schaltet den Fernseher ein und will eben das Zimmer verlassen, da drängt sich ein Schäferhund an ihr vorbei, beschnuppert den Gast und lässt sich zu seinen Füßen nieder. Die Assistentin lächelt und schließt die Tür. In den zwanzig Minuten, die man nun sitzt und wartet, hört man es immer wieder an der Tür klingeln. Man hört Männerstimmen, kurze Begrüßung, eine Tür quietscht, Stille, dann quietscht die Tür erneut, kurze Verabschiedung.
"Zwei meiner Mitarbeiterinnen sind heute nicht gekommen", sagt Frau Luft, als sie das Zimmer betritt. "Da ist alles ein bisschen eng heute."
Sie ist 60 Jahre alt, ihr Lidstrich ist blau und reicht bis hinauf zu den Augenbrauen. Sie wohnt seit 21 Jahren in der Wohnung, hier betreibt sie ihr Gewerbe, "Modellagentur mit Besucherverkehr", so steht es im Mietvertrag. "Eigentlich", sagt Frau Luft, "suche ich nicht nur einen Nachmieter."
Im Grunde ist die Wohnung für jemanden, der darin kein Gewerbe betreiben will, unerschwinglich. Sie kostet jeden Monat 3200 Euro. Das ist nicht wenig für 162 Quadratmeter. Darüber hinaus hat Frau Luft die Räumlichkeiten ganz auf die Bedürfnisse des Geschäftes zugeschnitten. So gibt es zwar in drei der Zimmer ein Doppelbett, Fernseher und Videorecorder. Eine Küche aber, in der man Platz hätte, auch mal etwas anzurichten, fehlt. "Nein", sagt Frau Luft, " ich suche eigentlich einen Nachfolger." Dann klingelt es an der Tür, und Frau Luft verlässt den Raum. Diesmal bleibt sie nur wenige Minuten weg. "Ich hatte so an 50 000 Euro gedacht", sagt sie, als sie wieder da ist.
Das ist die Summe, für die der Nachmieter den Vertrag übernehmen könnte, er läuft noch vier Jahre, mit einer Option auf weitere fünf. Mit der Hausverwaltung hat es bisher nie Probleme gegeben und auch mit keinem der Nachbarn. "Probleme gab es immer nur mit den Mitarbeiterinnen", sagt Frau Luft.
Derzeit beschäftigt sie fünf Assistentinnen, aber sie ist mit keiner richtig zufrieden. Es fehle ihnen allen an Höflichkeit, Pünktlichkeit und Einsatzfreude.
"Konkret sein und korrekt sein", sagt Frau Luft, "so habe ich es mal gelernt." Nach dreißig Jahren im Geschäft hat sie sich nun entschlossen, etwas anderes zu versuchen. In Kreuzberg hat sie eine Kneipe gekauft, das wollte sie schon immer machen, sie ist nur bisher dazu nicht gekommen. Eine neue Wohnung hat sie auch schon angemietet. Dann klingelt es an der Tür. Frau Luft entschuldigt sich und steht auf.
"Wollen Sie später noch die anderen Räume sehen?" fragt sie.


Hier in der BZ

Molly Luft: 150 Euro für Meerschweinchen

Seit gestern ist Molly Luft (59) Patentante von zwei Meerschweinchen im Tierpark. Fördervereinschef Thomas Zielke (31) hatte Patenschaften zur Rettung der Einrichtung im Zoo Friedrichsfelde in der BZ vorgeschlagen. Die Promi - Prostituierte Molly Luft (übergab 150 Euro) zu BZ - Reporter Tomas Kittan: Ich habe die Meerschweinchen nach meinen Kindern ´Michi´ und ´Tini´ genannt. Die Kerlchen haben sich sofort auf meinen Busen gekuschelt." Tja, die kleinen Pelzwuschel wissen, wie man auf hervorragenden Posten Stellung bezieht! Foto: Massimo Rodari

Hier in der BZ

Berlins berühmteste Bordell - Besitzerin geht in Rente

Molly: Die Luft ist raus!

Die berühmteste Dame der Berliner Rotlichtszene feierte am Wochenende mit 150 Gästen und einer Striptease - Show ihren

60. Geburtstag

Nun will sich die 330 - Pfund - Frau zur Ruhe setzen. Sie sucht einen Käufer, der für ihr Etablissement in der Bamberger Straße 80 000 Euro plus Miete (3000 Euro) hinlegt. Molly Luft, mit bürgerlichem Namen Edda Blanck - Kurtzer, öffnet für die BZ ihr Foto - Album. Und erzählt von damals, als sie noch ein junges, schlankes Mädchen war. "Ich war 13, als ich in der Küchenkammer meine Unschuld verlor. Jürgen war Bauarbeiter, ein ganz süßer Kerl." Aber nichts gegen den Mann, den die gelernte Radio - Verkäuferin zehn Jahre und viele Männer später heiratete: Achim, der Honigkocher.

1967: Hochzeit mit Achim, aus dieser Ehe sind die Kinder Michael und Christine
1961: Molly tanzt in einem Berliner Mädchenwohnheim in Slip und Hemdchen
1962: Molly in Rimini, ihr einziger Italienurlaub. Damals war Molly schlanker
1963: Molly genießt einen schönen Tag auf einer Parkbank im Tiergarten

Aus der 1967 geschlossenen Ehe stammen ihre Kinder, Michael, 36 und Christine, 33. Hochzeit zwei folgte 1976 mit Archibald. Da arbeitete Molly bereits 1 Jahr lang als Prostituierte, Archibald hatte sie in den Job gebracht. "Mit meinem eigentlichen Beruf konnte ich einfach nicht genug verdienen, um die etwas überkandidelten Wünsche meines Ehemannes zu erfüllen." Rasch wurde daraus ein fester Job, nun seit 30 Jahren. Durch Hunderte TV - Auftritte, kleine Rollen in sieben Filmen, eigene Videos und DVDs, ein Pornoheft, Kaffeebecher, TShirts, Autogrammkarten und sogar einen eigenen Song "IM PUFF BEI MOLLY LUFT", den ihr die Rockband "Die Zoologen" zum Geburtstag geschenkt haben, ist Molly Luft zur Berliner Bordell - Königin geworden. Alles aus und vorbei. Wenn der Verkauf über die Bühne ist, hat Molly nur noch ein Ziel: "Dann ziehe ich mich in mein Haus an der Ostsee zurück."

22. März 2004 Von Tomas Kittan und Molly Luft


Hier in der taz
Süßer Sekt, schaler Samen

Irgendwann hat Molly Luft behauptet, sie sei die dickste Hure Deutschlands. Niemand hat ihr widersprochen.
Nun moderiert sie im Offenen Kanal und empfängt Bonuscard - Kunden zum Gratis - Sex,
alles wegen ihres Mannes. Ein Besuch in Schöneberg

VON KIRSTEN KÜPPERS, MOLLY LUFT, FOTOS ZOELLNER

Die Bordellbetreiberin Molly Luft wohnt in Schöneberg. Die Geschäftszeiten ihres Unternehmens sind von Montag bis Samstag zwischen 10 und 19 Uhr. Die Wohnung liegt im Hochparterre eines großen Mietshauses. Es gibt eine Klingel mit Gegensprechanlage, die Preisliste hängt im Schlafzimmer der Chefin aus: Französisches Vorspiel mit Verkehr kostet 25 Euro, Fuß - Erotik 15 Euro, Schnellverkehr 20 Euro. Seit letztem Jahr gibt es für treue Kunden eine Bonuscard: Wer hier zehnmal Sex einkauft, bekommt das elfte Mal gratis. "Wir haben das Aldi - Prinzip in die Prostitution eingeführt", erklärt Molly Luft diese Maßnahme. Sie lehnt im Sessel ihres abgedunkelten Schlafzimmers, eine übergewichtige Frau mit einem Glas süßen Sekt in der Hand. Ihr Kleid ist lang und rot und hat einen sehr tiefen Ausschnitt. Im Zimmer riecht es ein bisschen nach nassem Hund. Das liegt an Kessi, dem Schäferhund, der auf dem Teppichboden sitzt.

Bevor Molly Luft jetzt erzählt, wie es zu den Aldi - Preisen gekommen ist, wie es ist, mit 59 Jahren Pornovideos zu drehen, wie man die "Dickste Hure Deutschlands" wird und warum sie jeden Dienstag in ihrer Fernsehsendung auf dem Offenen Kanal ihre großen Brüste zeigt, stellt sie kurz ihr Sektglas ab. Sie läuft raus in die Küche und setzt das Kraut auf. Heute Nachmittag ist Betriebsfeier, und es gibt Rotkraut für sie und die Mädchen.

"Ich war früher eine treudoofe, prüde Person", erklärt Molly Luft, als sie wieder im Sessel sitzt, sie zupft sich am Ausschnitt. Zuerst hat sie eine Lehre als Radio - und Fernsehverkäuferin gemacht, dann hat sie geheiratet, einen Honigkocher aus einer Westberliner Honigfabrik. Die Karriere hat erst mit ihrem zweiten Mann begonnen.

Der zweite Ehemann wollte auch noch andere Frauen. Er wollte mit mehreren Frauen gleichzeitig ins Bett. Molly Luft hat das nicht gefallen. Aber sie hat mitgemacht. Sie wollte ihren Mann nicht verlieren. Sie hat ihn geliebt. Weil sie Angst hatte, dass er sie wegen einer Frau mit größeren Brüsten verlässt, fing sie an, immer mehr zu essen. "Sahnetorten, Rippchen, Schnitzel. Ich habe reingehauen. Und alles was gut schmeckt, macht ja dick!", meint sie. Ihr Mann wollte auch, dass sie mit anderen Männern schläft. Also hat sie in den Zeitungen unter der Rubrik "Bekanntschaften" inseriert.

Die Besucher kamen in ihre Wohnung in Lichterfelde. Sie waren höflich und nett. Sie brachten Blumen mit und Pralinen. Molly Luft trank mit jedem ein Glas. Sie hat ziemlich gut verdient. Molly Luft tätschelt Kessi, den Schäferhund, es lässt sich nichts Schlimmes sagen über diese Zeit. Später kamen andere Frauen dazu, sie zogen das Geschäft gemeinsam auf, sie mieteten eine Wohnung in der Innenstadt. Die Dienstleistung professionalisierte sich. Die Gäste blieben nur noch für eine schnelle Nummer und gingen dann wieder. Pralinen und Blumen gab es keine mehr. Irgendwann fing Molly Luft an zu behaupten, sie sei die dickste Hure Deutschlands. Es hat ihr keiner widersprochen.

Mittlerweile ist sie 30 Jahre im Geschäft. Es läuft ganz gut. Sie hat eine wöchentliche Sendung im Offenen Kanal, wo sie ihrem Publikum Fragen stellt wie: Wo habt ihr den geilsten Sex gehabt? Oder: Was haltet ihr von einem flotten Dreier? Am Ende der Sendung zeigt sie ihre Brüste vor. "Das erwarten die Zuschauer einfach von mir." Bisweilen spielt sie in einem Pornovideo mit. Die Videos schenkt sie den Bonuscard-Kunden. Sie wird für Auftritte in Großraumdiskotheken gebucht oder für Geburtstagsfeiern. Manchmal sitzt sie auch einfach im Schlafzimmer ihres Bordells und gibt Interviews, in ihrem Rücken läuft der Betrieb weiter. Ab und zu klingelt es draußen an der Tür, die Kolleginnen öffnen. "Wir haben die niedrigsten Preise in der ganzen Gegend", sagt Molly Luft. Sie will die Stammkundschaft halten.

Überhaupt macht sie gerne Werbung fürs Geschäft. Viele Frauen rufen sie dienstags in ihrer Sendung an, meint sie. Die Frauen schwärmen. Sie glauben, Molly Luft sei ein Vorbild. Wegen ihrem Selbstbewusstsein, wegen ihrer Sexualität, wegen ihrem Dicksein. Molly Luft genießt diese Aufmerksamkeit. Sagen kann sie dazu wenig. Sie ist keine Feministin, an den emanzipatorischen Aspekten von Körperfett hat sie kein Interesse, über andere Frauen redet sie eher schlecht. "Eigentlich habe ich alles nur wegen meinem Mann getan", findet sie.

Der Mann wollte schöne Reisen machen, er wollte elegante Anzüge tragen und gut essen gehen. Molly Luft hat diesen Luxus bezahlt. Die Prostitution hat ihr keinen besonderen Spaß gemacht. Es war einfach ein Beruf, der Geld brachte. Irgendwann hat sie sich scheiden lassen. Der Respekt war weg, dann kam der Plan. 1994 hat Molly Luft ihren Exmann ein zweites Mal geheiratet. "Um die Witwenrente abzukassieren", lacht sie böse. "Ich bin da ganz ehrlich." Er ist 15 Jahre älter. Er wird nicht ewig leben. Sie hat sich das ausgerechnet. Zuneigung ist keine geblieben. Nur Rache. Molly Luft kann lange über die schlechten Eigenschaften ihres Mannes reden.

Dazwischen bleibt die Zukunft übersichtlich. In diesem Jahr will sich Molly Luft zur Ruhe setzen. Sie wird ihr Geschäft in Schöneberg aufgeben. An der Ostsee hat sie eine Eigentumswohnung gekauft, vielleicht zieht sie dort hin. "Eventuell eröffne ich auch eine Kneipe oder eine Videothek", sagt sie. Vorher gibt es noch ein Geburtstagsfest. Am 19. März wird Molly Luft 60. Sie wird im Geburtstagsklub feiern, einer Gaststätte in Friedrichshain. "Da kann jeder kommen!", ruft sie, "Auch die taz - Leser! Schreiben Sie das!" Jemand wird Lieder von Udo Jürgens singen, eine Schlangentänzerin wird auftreten, Molly Luft wird ihre Brüste zeigen. Es wird eine ausgelassene Gesellschaft werden.

taz Berlin lokal Nr. 7262 vom 20.1.2004 Vervielfältigung nur mit Genehmigung des taz - Verlags


Hier im Kölner Express
Die pfundige Molly Luft aus Berlin mischt das Pascha auf
Der absolute Knaller! Deutschlands fetteste Hure bei uns zu Gast!
Wer steht auf dicke Brüste? Sie hat die größte Oberweite und den riesigsten Hintern Berlins.
Molly Luft ist eben anders als andere Prostituierte. Am 10. 09. live bei uns in Köln!!
Foto: J.Koch, Text: Merkert
Molly Luft tanzte
mit den schönen Pascha-Girls durch die Nacht
Wer Mittwochnacht im Pascha - Tabledance - Lokal die "Puppen für kleines Geld tanzen lassen wollte" (so der Werbeslogan), erlebte eine dicke Überraschung: Die Berliner 333 - Pfund - Hure Molly Luft mischte mit schrillem Gesang und Tanz den Laden auf und ging so manchem Gast ganz frech an die Wäsche. "Ich liebe Köln", schwärmte Molly. "Eine tolle Stadt. Aber das letzte Kölsch habe ich vor 30 Jahren getrunken. Diese dünnen Kölschstangen liegen mir irgendwie nicht..."

Hier im Berliner Kurier
Unser häusliches Leben wird beherrscht von einer Vielzahl kleiner Dinge, und all das, was man aus dem Sichtbaren entfernt, ohne es fortzuwerfen, landet meist in der legendären “Schublade“. In der Schublade wird der Bodensatz unseres Daseins zu einer Art Tagebuch, so persönlich wie zeitgeschichtlich repräsentativ. Die Schublade ist intimes Depot, Asservatenkammer, Rückhalt und Reserve, Stillstand und Bewegung, eine "soziale Plastik" über alle Gegensätze hinweg. Die Ausstellung zeigt einige aus den Tischen und dem Leben ausgesuchter Personen gezogene Schubladen. Deren Inhalte werden vorab in unveränderter Zusammenstellung ausgebreitet, fotografiert und in der Ausstellung als Projektion präsentiert. Die wieder zusammengepackten Sammlungen werden unter Glas dem Blick der Besucher ausgeliefert. Diese Preview des Projekts wird in einer großen Ausstellung fortgesetzt.
Molly Luft ist auch mit einer Schublade vertreten gewesen und war persönlich anwesend am Samstag, 17. Mai 2003

Die Leihgeber von Schubladen waren u. a.:

Polizist Egon - Joachim Kellotat, Fotograf Jim Rakete, Künstlerin Monica Bonvicini, Generaldirektor Dr. Hartmut Dorgerloh, Lektor Heinrich v. Berenberg, Maler Reinhard Kühl, Künstler Klaus Theuerkauf, Galerist Paul Maenz, Entertainerin Zazie de Paris, Musiker / DJ Yuriy Gurzhy, Künstlerin Beate Terfloth, Abgeordneter Özcan Mutlu, Moderatorin Enie van de Meiklokjes, Designer Axel Kufus, Musiker Ayman, Bauhistoriker Michael S. Cullen, Maler Johannes Grützke und Hure Molly Luft.


Hier in The Irish Times
Tough times: no sector spared in Germany´s slump

 

Molly Luft is getting too old for the oldest profession. Berlin´s best-known prostitute wants out after 30 years and 85.000 customers. The reason: Germany´s economic slump. "I want to get out next year, it´s because of the economy. Everything has gotten more difficult. Today you have to work with all sorts of tricks to get on," Molly (59) told The Irish Times

Business has been bad since the introduction of the euro, and, even though she is a celebrity in Berlin, the economic downturn has made it even more of a struggle to keep the customers coming to her bordello. She has introduced free gifts, birthday rates and even a customer loyalty scheme: after 10 visits, the 11th is free.

Über die schlechte Konjunkturlage in Deutschland

 

 

"Now customers look for the cheapest deal before they come," says Molly, "I´ve been working in this business for 30 years and now my prices are lower than ever. I´ve had to become cheaper over time and that´s not right."

A proud west Berliner, she believes Germany´s problems stem from reunification, when everything west German from the tax system to the social welfare system-was extended to the east without thinking about whether the country could pay the bill. She hopes the government slashes what she calls "overgenerous social welfare" to give people an incentive to "get off their backsides".

 

 

 

Molly Luft wird für den ältesten Beruf zu alt. Berlins bekannteste Prostituierte möchte nach 30 Jahren und 85.000 Kunden aufhören. Der Grund: Deutschlands ökonomisches Absacken. "Ich möchte im nächsten Jahr aufhören, wegen der Wirtschaft. Es wird immer schwieriger, alles zu erhalten. Heute müssen Sie mit allen Tricks arbeiten, um zu überleben," erklärt Molly (59) The Irish Times. Das Geschäft ist seit der Einführung des Euro schlecht und, obwohl sie eine Berühmtheit in Berlin ist, hat die konjunkturelle Abflachung sie sogar mehr als einen Kampf gekostet, die Kunden zu überzeugen, in ihr Bordell zu kommen. Sie hat Geschenke annonciert, Geburtstagsrabatt und sogar eineBonuskarte eingeführt: 10 x Sex = 1 x Gratis. "Jetzt suchen die Kunden nach dem preiswertesten Angebot, bevor sie kommen," sagt Molly, "ich arbeite seit 30 Jahren in diesem Geschäft, jetzt sind meine Preise niedriger als je zuvor. Ich mußte immer billiger werden, das ist nicht recht." Als stolze Westberlinerin glaubt sie, daß Deutschlands Probleme aus der Wiedervereinigung resultieren, als Westdeutschland alles - vom Steuersystem bis zum Sozialwohlfahrtssystem - auf den Osten übertragen hat, ohne zu überdenken, ob das Land den Wechsel einlösen könnte. Sie hofft, daß die Regierung wieder in Ordnung bringt, was sie "Spendable Sozialwohlfahrt" nennt, um den Menschen einen Anreiz zu geben, aus ihren Tiefen allein herauszufinden.

14.03.2003 Derek Scally, Foto:www.kitschfoto.de


 

Molly mit dem Spritzengangster in der Bild - Zeitung

SIE ist die prominenteste Hure Berlins. ER hielt die Stadt mit einer Überfall - Serie in Atem.

Die Bild - Zeitung schreibt: Jetzt kommts raus: Die dralle Molly Luft (58, 165 kg) war einem irren Aids - Stecher (26) näher als jeder Ermittler. Der Räuber hatte bei der Hure seine Beute verjubelt!

Die irrwitzige Fortsetzung einer dramatischen Geschichte. Er (26) hatte 13 Läden überfallen, seine Opfer mit einer Aids - Spritze bedroht. Am Montag nahm ihn die Polizei in Wedding fest. Er sitzt in U - Haft, eine einsame Zeit. Die vertrieb er sich sonst gerne bei Hure Molly. Sie berichtet: "Der Junge war Kunde bei mir. Zum ersten Mal kam er vor knapp zwei Wochen.

 

 

Bild - Zeitung

Im Jahresrückblick 2002

Der Aids - Räuber und die dicke Hure

Er wollte schnellen Sex, zahlte 20 Euro. Nach 10 Minuten war alles vorbei. Er sagte: "Tschüss, ich zieh jetzt um die Häuser..." Das stimmte nicht ganz. In Wirklichkeit überfiel er fast täglich ein Geschäft. Von der Beute kaufte er Drogen-und auch wieder Sex. Molly Luft: "Am 12. September war der Junge noch mal bei mir, er wirkte locker..." Kein Wunder: kurz vorher hatte er eine Apotheke überfallen. Die Hure ahnte davon nichts. "Bis ich am nächsten Tag sein Foto in der Zeitung sah! Sofort rief ich die Polizei." Danach ließ sich der Mann nicht mehr blicken. Molly: "Ich war so erleichtert, als man ihn erwischt hat und dass wir es mit Kondom getan haben. Noch ist ja nicht klar, ob der Kerl wirklich infiziert ist...!" (Fotos: Polizei, Klinge, Text: Bieder)

Der Aids-Stecher verjubelte einen Teil seiner Beute bei der dicken Kult - Hure Molly Luft.

In der Hand hatte er eine blutgefüllte, dreckige Spritze. Und drohte: "Geld her, oder ich steche zu. Ich habe Aids!" Das Landgericht verurteilte ihn zu sieben Jahren und Unterbringung in einer Erziehungsanstalt.

Im September 2002 hatte er an zwölf Tagen 13 Geschäfte und Apotheken überfallen. Erst lange nach seiner Festnahme stellte sich heraus: Er hat kein Aids, aber Hepatitis C. Seine Beute gab er bei Kulthure Molly Luft (58) aus. Sie sagt heute: "Sein Foto hängt noch an meinem Schrank. Ich war ganz schockiert."

Molly will übrigens mit 60 aufhören.

Mollys Möpse, Muckis, Moneten und die BZ
Die netten Nachbarn, die freundlichen Wirtsleute. Wie man sich doch in den Menschen täuschen kann... So zeigte er sich gerne. Micha auf seiner Harley vor seiner "Curry - Hütte". Textauszüge der BZ vom 1. 02. 2003 und BZ - Foto: Lothar Müller

Molly Luft tanzte auf der Geburtstagspartyvon Micha O., dem Bankräuber Samstags räkelten sich heiße Mädchen an Tabledance - Stangen in seiner Bar. Einen Höhepunkt schenkte er sich selbst zu seinem 43. Geburtstag. Berlins pfundigster Erotikstar Molly Luft tanzte auf seiner kleinen Showbühne in "Michas Sportbar" direkt gegenüber dem Knast Moabit. Das hat er sich wohl auch nicht unbedingt träumen lassen, dass er einmal selbst dort hinter Schloß und Riegel sitzen würde! Micha, der mehrfache Berliner Meister im Bankdrücken, liebte teure Motorräder, schnelle Autos und Frauen mit großer Oberweite. Sogar in einer Nachmittags - Talkshow soll er von üppigen Brüsten geschwärmt haben. BZ-Foto: Schwoewig

Molly, unsere schöne Deutsche Mark und die BZ

Die gute alte Mark will sich einfach nicht verabschieden. Im Kaufhaus, im Tante Emma-Laden oder am Kneipentresen. Immer wieder taucht sie als gern gesehenes Zahlungsmittel auf .

Doch das hier toppt alles.

Was Sie hier an den Brüsten von Molly Luft kleben sehen, ist das offizielle Zahlungsmittel in Berlins erstem D - Mark - Puff. "Bei C&A hat es funktioniert, da läuft es bei mir bestimmt auch," dachte sich die Molly vor einigen Wochen und machte die Mark wieder zu einer richtig harten Währung.

So sind nun für den "Schnell - Verkehr" entweder 40 Mark oder 20 Euro fällig. "Immer mehr Kunden wollen noch in Mark bezahlen. Viele finden zu Hause noch ein paar Scheine", erklärt Molly. Klar, im Sparstrumpf ist der "Hunni" nichts mehr wert. Nun hofft Berlins pfundigste Liebesdame, dass da noch viele Schlafmünzen auftauchen und unter ihrer Bettdecke einen letzten Dienst verrichten. Die Chancen stehen gut, immerhin sollen noch rund 17 Milliarden Mark im Umlauf sein.

Aus der BZ vom 8.Januar 2003 Unsere Stadt - von Oliver Stüber


Puff Molly Luft

10785 Berlin - Tiergarten, Körnerstr. 22, Laden parterre

Täglich 10 - 19 Uhr